Dienstag, 8. März 2016

[Rezension] Rock'n'Love - Teresa Sporrer

Rock'n'Love (Ein Rockstar-Roman)


Titel: Rock'n'Love
Autorin: Teresa Sporrer
Verlag: Impress
Seitenzahl: 266 (Printausgabe)
ISBN: 
978-3-6466-0203-6
Info: Spin-Off (resp. Prequel) zur Rockstar-Reihe, das jedoch ohne Kenntnisse der Reihe gelesen werden kann



Was ich von der Liebe halte?
Nichts. Rein gar nichts.
Liebe ist doch nur ein dummes Gefühl. Und wie jedes Gefühl - Freude, Wut, Angst - kommt und geht es, wann es will.
(S. 7)

Emily lebt ein Doppelleben: Tagsüber brave Schülerin einer angesehenen Privatschule und Abends Gitarristin und Sängerin der Rockband Bloody Secret. Sie achtet penibel darauf, diese beiden Welten auseinander zu halten, aber welcher reiche Schnösel aus der Schule sollte sich schon in eines der heruntergekommenen Pubs verirren, in denen die Band spielt? Doch eines Abends steht ausgerechnet der stinkreiche, verwöhnte Mädchenschwarm Sean Nixon im Publikum. Damit er sie in Ruhe lässt und ihr Geheimnis nicht verrät geht sie einen ungewöhnlichen Deal ein ...


Die Autorin hat es geschafft, dass ich schon in den ersten Sätzen mitten im Geschehen war. Der Schreibstil ist locker und leicht, lässt sich flüssig lesen, und dennoch hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass etwas fehlt. Die Geschichte ist abwechslungsweise aus der Sicht von Emily und aus derjenigen von Sean geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da so richtig Abwechslung in die Sache gekommen ist. Und das ohne zu verwirren. Klar, dass in so einem Buch Klischee's bedient werden, sowas habe ich auch erwartet, aber manchmal war es mir zu viel des Guten und irgendwie ist auch von Anfang an klar, was mit den beiden Protas geschehen wird.

Die Charaktere sind wie bereits gesagt etwas klischeehaft. Armes Rockergirlie und reicher Bengel. Die typische Cinderella-Story halt, finde ich. Dennoch war mir Emily ziemlich sympathisch und Sean ist mir ans Herzen gewachsen. Beide haben mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu kämpfen, was sehr authentisch dargestellt wurde. Leider sind die Nebencharaktere dabei etwas blass geblieben.

Das Setting hat mir gut gefallen. Egal ob in der Privatschule voller hochnäsiger Schüler, in den etwas heruntergekommenen Pubs oder auf dem Festival - ich hatte immer das Gefühl, mitten drin zu sein.


Eine süsse, locker-leichte Geschichte für Zwischendurch, die Lust auf die anderen Rockstar-Bücher der Autorin machen.


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