Sonntag, 19. Juli 2015

[Rezension] Gehetzt - Kevin Hearne

Titel: Gehetzt
Autor: Kevin Hearne
Verlag: Klett-Cotta
Seitenzahl: 350
ISBN: 978-3-608-93930-9
Originaltitel: Hounded
Reihe: Die Chronik des eisernen Druiden, Band 1 von ?

Klappentext:
Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2'100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ 
                                                   Leben abgesehen …



Rezension


Der letzte und älteste Druide der Welt, Atticus O'Sullivan, versucht sein Leben möglichst unauffällig zu leben - weit weg von rachsüchtigen Gottheiten, hinterlistigen Hexen und sonstigen magischen Wesen. An seiner Seite der treue Wolfshund Oberon, zu dem er eine mentale Verbindung zwecks Kommunikation hergestellt hat. Nicht ganz unerwartet taucht da plötzlich ein Liebesgott auf, der es auf den Druiden und dessen magisches Schwert abgesehen hat, und wäre das nicht genug, verbündet dieser sich mit einem ortsansässigen Hexenzirkel und etlichen widerlichen Dämonen. Gemeinsam mit seinen Anwälten (einem Vampir und einem Werwolf), der Kriegsgöttin Morrigan und natürlich seinem geliebten Hund Oberon macht er sich auf, die Gefahr zu bekämpfen und vernichten. 

Kevin Hearne's Schreibstil ist flüssig zu lesen und mit einer grossen Portion Humor und Sarkasmus versetzt. Ein spannendes, rasantes Werk mit wunderbaren Passagen, jedoch wegen manch irischen Ausdrücken etwas schwer verständlich (wobei dies für mich persönlich keine Hinderung im Lesefluss bedeutete). Der Autor räumt mit alten Gottheiten auf, was das Zeug hält. 

Besonders die Unterhaltungen zwischen Atticus und Oberon brachten mich zum schmunzeln. Denn obschon die beiden mental in menschlicher Sprache kommunizieren, bleibt Oberon trotzdem ein Hund und seine Weltanschauung ist wunderbar naiv und unkompliziert. Ganz nach dem Motto: 
"Was willst du zum Frühstück?" 
"Würstchen" 
"Das sagst du immer!" 
"Weil Würstchen immer lecker schmecken!" 

Ein Buch für jeden, der weltoffen genug ist, sich über die eine oder andere religiöse "Frechheit" zu amüsieren und einfach mal Abwechslung in seinem Lesestoff braucht.


4 von 5 Cupcakes

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