Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] Die magische Gondel - Eva Völler

Titel: Die magische Gondel
Autorin: Eva Völler
Verlag: Baumhaus Verlag GmbH
Seitenzahl: 332
ISBN: 978-3-8339-0026-6

Reihe: Zeitenzauber, Band 1 von 3

Klappentext:

Venedig 2009. Die 17-jährige Anna geniesst ihre Sommerferien. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedrängel ins Wasser gestossen und von einem jungen Mann in die rote Gondel gezogen und befindet sich plötzlich im Jahr 1499! Anna muss nun in dieser Epoche zurechtkommen, in der es keinen Strom und kein fliessendes Wasser gibt - und an jeder Ecke Gefahren lauern. Sie sucht Sebastiano, den Jungen, der sie hierhergeholt hat, damit er sie zurück ins Jahr 2009 bringt. Doch 
                                                    dann erfährt sie, dass die rote Gondel erst zum nächsten Mondwechsel wiederkommt ...




Rezension


Anna verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig. Bei einem Gondel-Umzug wird sie in den Canal Grande gestossen - und von einem ziemlich attraktiven jungen Mann gerettet. Doch dann geschieht etwas seltsames: die Luft flirrt, es gibt einen lauten Knall, und als Anna wieder zu sich kommt, muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie eine Zeitreise ins Jahr 1499 gemacht hat. 
Natürlich will Anna sofort zurück in ihre Zeit, doch leider ist das erst beim nächsten Mondwechsel möglich. Doch ihre Rückreise erweist sich als ein Ding der Unmöglichkeit, zumindest bis sie eine ihr bestimmte Aufgabe erfüllt hat. Zum Glück lernt sie ein nettes Mädchen kennen, das ebenfalls aus einer anderen Zeit stammt - und auch dem hübschen Zeitreisenden Sebastiano kommt sie langsam näher - was ihren Aufenthalt etwas erträglicher macht. 

Eva Völler hat eine romantisch verträumte Geschichte geschaffen, voller Liebe zum Detail. Die Charaktere sind ihr wunderbar gelungen und ihr Schreibstil ist flüssig zu lesen. 
Alles in Allem hat mir ein bisschen die Spannung gefehlt, aber gefallen hat mir "Die magische Gondel" ansonsten sehr gut! 

Die Idee, dass morderne Wörter einfach durch altmodische Wörter ersetzt werden, sobald man sie spricht oder niederschreibt finde ich sehr gelungen. Auch sonst war Anna's Verhalten sehr glaubhaft und die ganze Atmosphäre im Venedig 1499 kommt sehr authentisch rüber.

4,5 von 5 Cupcakes

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