Sonntag, 19. Juli 2015

[Rezension] Die Buchmagier - Jim C. Hines

Titel: Die Buchmagier
Autor: Jim C. Hines
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 464
ISBN: 978-3-404-20747-3
Originaltitel: Libriomancer
Reihe: Die Buchmagier, Band 1 von ?

Klappentext:
GREIFE NACH DER MAGIE DER BÜCHER ... Isaac führt ein ruhiges Leben als Bibliothekar. Inmitten staubiger Regale und Kisten sortiert er Bücher und pflegt die grösste Fantasy-Abteilung der Stadt. Was niemand ahnt: Das alles ist bloss eine Tarnung. Denn Isaac ist ein Buchmagier und Mitglied eines Geheimbundes, der seit Jahrhunderten die Menschen vor übernatürlichen Gefahren beschützt. Isaac kann die Magie der Bücher nutzen, um Gegenstände aus ihnen herauszugreifen - eine Gabe, die 
                                                    er bald dringend benötigt, um sein Leben zu schützen. Denn jemand oder etwas 
                                                    beginnt, systematisch Buchmagier zu ermorden ... 



Rezension

Isaac Vainio ist ein Libriomant. Das heisst, er kann mithilfe von Magie in die Bücher hineingreifen und Gegenstände herausholen. Er gehört einer Geheimgesellschaft an, deren Aufgabe es ist, die Welt vor der Magie zu beschützen und dafür zu sorgen, dass die "normale" Menschheit nichts davon mitbekommt. 
Als Titelaufnehmer in einer Bibliothek arbeitend, lebt er ein abenteuerloses und ruhiges Leben, bis ihn eines Tages eine Gruppe Funkler (Vampire der Gattung Meyerii) angreift. Lena, eine alte Bekannte von ihm eilt ihm unverhofft zu Hilfe. Gemeinsam erkennen sie, dass eine grosse Macht die Welt bedroht, und natürlich versuchen sie sie zu retten. 

Jim C. Hines "Die Buchmagier" ist eine Liebeserklärung an alle Bücher. Gekonnt spielt er mit Grössen wie Gutenberg und Ponce de Leòn, nimmt hie und da mal einen Autor auf die Schippe und schafft ein wunderbares Abenteuer. 

Der Schreibstil ist flüssig und rasant, ständig passiert etwas und die Gefühle von Isaac befinden sich auf einer Berg- und Talfahrt. 
Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, besonders Lena, die Dryade, und Klecks, die Feuerspinne (die der Autor scheinbar schon in einem seiner Goblinromane "geschaffen" hatte), haben es mir angetan, sie versorgen die Geschichte mit der nötigen Portion Humor. 

Einziger Minuspunkt: Das Ende der Geschichte. Viel zu schnell, zu unausgeklügelt und vor allem die Beziehung der Hauptcharaktere scheint einer blühenden Teenagerfantasie zu entspringen. 


Fazit: Alles in allem eine unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch, die man nicht zu ernst nehmen sollte (trotz einiger sehr tiefsinnigen Passagen, die mich zum nachdenken angeregt haben)


4 von 5 Cupcakes

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