Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] City of Bones - Cassandra Clare

Titel: City of Bones
Autorin: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag GmbH
Seitenzahl: 502
ISBN: 978-3-401-50260-1
Originaltitel: The Mortal Instruments Book 1 City of Bones
Reihe: Die Chroniken der Unterwelt, Band 1 von 6

Klappentext:
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!



Rezension


Die junge Clary lebt mit ihrer Mutter ein ganz gewöhnliches Leben in New York. Eines Nachts lernt sie Jace in einem Club kennen - der so völlig anders ist. Dann wird Clary's Mutter entführt und gemeinsam mit Jace und seinen Freunden Alec und Isabelle will sie sie retten und muss erkennen: alle Mythen sind wahr. Vampire gibt es ebenso wie Werwölfe, Elben und Dämonen. Dabei kommt sie auch ihrer Vergangenheit immer mehr auf die Spur, ihrem wahren Wesen.

Eine sehr unsichere, verwirrte Clary, ein selbstverliebter, kämpferischer Jace und eine Menge unpassender (vor allem Katzen-)Vergleiche, das sind die mir gebliebenen Eindrücke des Buches.
An und für sich liest sich das Buch sehr leicht. Der Schreibstil ist angenehm und mal abgesehen von besagten unpassenden Vergleichen wirklich gut. Die Charaktere fand ich doch gut gelungen, besonders Luke ist eine tiefgründige und sehr durchdachte Person. Ansonsten sind sie etwas, wie soll ich sagen, stereotypisch: Jace und Clary, eine Liebe, die nicht sein soll - Simon, der mehr will - der stille Alec mit seinem Geheimnis, nun gut, das war mal was anderes in einem Jugendbuch, Hut ab!

Die verschiedenen Schattenwesen fand ich auch sehr interessant, denn obschon sie eigentlich alle weitaus bekannt sind (Vampire, Werwölfe etc.), kriegen sie hier ihre eigene "Umgebung", ihre eigene Art und ein ganz eigenes Wesen. Auch die neu eingeführten Wesen haben mir gut gefallen, besonders die Stillen Brüder und ihre Knochenstadt haben den gewünschten Effekt bei mir erzielt.

Obschon ich eigentlich eine Schnellleserin bin, habe ich ganze 5 Wochen für dieses Buch gebraucht. Es ist zwar interessant, aber mehr dann irgendwie doch nicht. Spannung hat mir oft gefehlt und ich hab ohne Probleme eine längere Pause von dem Buch machen können, ohne dass es mich in meinen Fingern gejuckt hat, weiter zu lesen.

Alles in allem wars für mich nur ein knapp befriedigendes Leseerlebnis - dennoch werde ich mich wohl an Band 2 "City of Ashes" heranwagen.


3,5 von 5 Cupcakes

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